Institut VmV

Anämie - Natürliche Hilfe bei Blutarmut

In Deutschland leiden bis zu 10 Prozent der Frauen und immerhin 2 Prozent der Männer an einer Anämie – am häufigsten liegt eine Eisenmangelanämie zugrunde. Aber auch andere Mangelzustände können die Blutarmut auslösen oder verstärken. Denn fast jede diagnostizierte Anämie ist eine erworbene Anämie, das heißt, dass keine erblichen Schäden zugrunde liegen. Gleichzeitig sind viele Ursachen der erworbenen Blutarmut sehr gut behandelbar.

1. Ursachen einer Anämie

Rund 80 Prozent der Fälle gehen auf einen Eisenmangel zurück. Dabei spielt vor allem erhöhter Blutverlust eine große Rolle, denn dieser führt innerhalb kurzer Zeit zu einem Mangel an Eisen. Besonders betroffen sind hier Frauen im gebärfähigen Alter durch ihre Menstruation. Aber auch wenn die Ernährung nur wenig oder gar keine tierischen Produkte enthält (Vegetarier, Veganer), können über einen längeren Zeitraum Mängel entstehen. Ebenso führen andere Ursachen zu einem erhöhten Blutverlust, wie zum Beispiel versteckte Blutungen im Magen-Darm-Trakt. Diese können auf ernsthafte Erkrankungen hindeuten und sollten auf jeden Fall von einem Arzt untersucht werden.

Viele bemerken die drohende oder bestehende Anämie erst spät, denn die Anzeichen sind nicht immer eindeutig und schleichen sich langsam in unser Leben. Dabei sind mangelbedingte Anämien leicht behandelbar – auch ohne künstliche oder chemische Präparate.

2. Symptome einer Anämie

Unter einer Anämie versteht man eine verringerte Anzahl an roten Blutkörperchen, dem Hämoglobin. Das Hämoglobin transportiert frisches, sauerstoffreiches Blut in alle Teile unseres Körpers und ist damit ein elementarer Bestandteil unseres Stoffwechsels. Ein Mangel an Hämoglobin macht sich nur schleichend bemerkbar, da wir gewisse Vorräte der benötigten Vitalstoffe (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente, etc.) angelegt haben. Gehen diese aber zur Neige, zeigen sich die typischen Symptome der Anämie mit der Zeit immer stärker. Dazu gehören vor allem:

  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • Schwindelgefühle
  • Brüchige Nägel
  • Blässe
  • Müdigkeit
  • Erschöpfungszustände
  • Kurzatmigkeit
  • Herzklopfen
  • Antriebsschwäche
  • Reizbarkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Verstopfung

3. Vitalstofftherapie

Finden sich körperlich keine Ursachen für die Anämie, dann ist ein ernährungsbedingter Mangel höchst wahrscheinlich. Grund dafür ist, dass das blutbildende System unseres Körpers eine Vielzahl an verschiedenen Bausteinen – den Vitalstoffen – für das Hämoglobin benötigt. Fehlt einer oder mehrere dieser Bausteine, kommt es zur Blutarmut. Gleichzeitig müssen natürlich auch bei einer durch Blutungen bedingten Anämie dem Körper genügend Vitalstoffe zugeführt werden, um den Mangel schnell auszugleichen und die Blutproduktion anzukurbeln. Folgende Vitalstoffe, die wir über unsere Nahrung aufnehmen müssen, benötigt das blutbildende System:

Eisen: Wie schon erwähnt, ist der häufigste Grund für eine Anämie: Die Eisenmangelanämie. Vor allem Frauen sind hiervon betroffen. Ebenso relevant ist die Eisenmangelanämie bei Vegetariern, die keinerlei tierische Produkte zu sich nehmen (Veganer). Sie müssen darauf achten, ihre pflanzliche Kost besonders ausgewogen zusammen zu stellen. Synthetische Eisenpräparate in Tabletten oder Kapselform sollten Sie dabei nicht in Eigenregie einnehmen, da es hier schnell zu Überdosierungen mit gravierenden Nebenwirkungen kommen kann.

Vitamin B12: Vor allem Vegetarier und Veganer sind gefährdet, einen Vitamin B12 Mangel zu erleiden, wenn sie nicht auf eine gezielte Lebensmittelauswahl achten. Ist Ihnen das nicht möglich, sollten Sie mit einem natürlichen Vitalstoffkomplex den Bedarf decken. Gesundheitliche Ursachen des Vitamin B12 Mangels müssen aber von einem Arzt im Vorfeld abgeklärt werden.

Folsäure: Die Folsäure ist direkt an der Blutbildung im Knochenmark beteiligt. Vor allem Menschen mit erhöhtem Bedarf an Folsäure können diesen nicht ausreichend über die Nahrung decken. Ein Grund dafür ist sicherlich auch, dass Folsäure (Vitamin B9) sehr temperaturempfindlich ist und deshalb möglichst unverarbeitet aufgenommen werden muss.

Vitamin C: Einerseits benötigt der Körper Vitamin C direkt beim Vorgang der Blutbildung, zum anderen bewirkt es, dass Eisen aus der Nahrung besser verwertbar wird. Sogar den Effekten, dass kalziumhaltige oder gewisse Pflanzeninhaltsstoffe die Aufnahme von Eisen blockieren können, wirkt Vitamin C entgegen.

Kupfer: Kupfer ist ein wichtiges Spurenelement, das wir über unsere Ernährung – wenn auch in sehr kleinen Mengen – aufnehmen müssen. Ein Kupfermangel beeinträchtigt unter anderem die Blutbildung, sodass es zu einer Anämie kommen kann. Gleichzeitig führt er auch zu einer erniedrigten Zahl der weißen Blutkörperchen (Leukozyten).

Die Deutsche Gesellschaft für Gesundheitsvorsorge (DGG) empfiehlt eine natürliche und komplexe Vitalstoffergänzung zur täglichen Ernährung, um jederzeit den Bedarf an den für die Blutbildung wichtigen Vitalstoffen decken zu können und wirksam einer Mangelernährung vorzubeugen. Diverse Studien belegen, dass die aufgenommenen Vitalstoffe dabei um bis zu 200-mal stärker und effektiver wirken, wenn sie in Kombination und in ihrem natürlichen Verbund miteinander eingenommen werden. Dabei sollten Sie auf ein Vitalstoffpräparat zurückgreifen, das optimal dosiert ist und ausschließlich hochwertige Lebensmittel beinhaltet.

Die DGG und das Institut für Vorsorge und moderne Vitalstoffmedizin empfehlen darum das Vitalstoffkonzentrat LaVita, da es alle wichtigen Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffe enthält. Gleichzeitig entspricht es einer optimalen Dosierung, basierend auf den Empfehlungen der orthomolekularen Medizin, und besteht zu 100% aus natürlichen Lebensmitteln. Studien zu dem Produkt ergaben für fast alle relevanten Blutwerte eine signifikante Verbesserung schon nach wenigen Monaten. Hier erhalten Sie mehr Informationen!

4. Ernährungstipps

  • Ernähren Sie sich gesund und ausgewogen.
  • Bei Eisenmangelanämie bieten sich folgende Lebensmittel an: Rotes Fleisch, Leber, Sojabohnen, Linsen und andere Hülsenfrüchte, Pfifferlinge;
  • Gute Folsäure-Lieferanten sind z. B. Grünkohl (auch andere Kohlsorten), Petersilie, Spinat, Feldsalat und Spargel;
  • Um mit allen lebensnotwendigen Vitalstoffen (Vitaminen, Mineralstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen) optimal versorgt zu sein, empfiehlt die DGG mindestens 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag.
  • Wenn Sie nicht genügend Obst und Gemüse essen können, weil Ihnen Zeit und/oder die Gelegenheit fehlt, empfehlen viele Ärzte und Heilpraktiker ein natürliches Vitalstoffkonzentrat (z. B. LaVita) um sich vor Mangelernährung (Eisen, Folsäure, Vitamin B12, Vitamin C und Kupfer) zu schützen.

Quellen anzeigen

- Burgenstein: Handbuch Nährstoffe. TRIAS 2012: S. 433-436
- DGE, Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Die Nährstoffe. DGE 3. Auflage, 2011
- Ajayi O.A. et al.: Effect of ascorbic acid supplementation on haematological response and ascorbic acid status of young female adults. Ann Nutr Metab 1990 (24): S. 32 - Andersson N, Hurrell RF. Prevention of iron deficiency in infancy, childhood and adolescence, Ann Nestlé (Engl.) 2010; 68:120 -131.
- Dazz H. Megaloblastäre Anämien, Vitamin B12 und Folsäuremangel und die Homocysteine Connection. Schweiz Med Forum 2005;5:431 -437.
- Fernandez-Banares F et al. A short review of malabsorption and anemia. World J Gastroenterol 2009;15(37):4644-4652.
- Halfdanarson TR et al. Hematological manifestations of copper deficiency: a retrospective review. Eur J Haematol 2008;80:523-531.
- Hurrell RF, Egli I. Iron bioavailability and dietary reference values. Am J Clin Nutr 2010;91(suppl):1461S-1467S.
- Middleman A.B. et al.: Nutritional Vitamin B12 deficiency and folate deficiency in an adolescent patient presenting with anemia, weight loss and poor scholl performance. J Adolesc Health 1996 (19): S. 76
- Milman N. Prepartum anaemia: prevention and treatment. Ann Hematol 2008;87:949-959.
- Thomson CA et al. Nutrient intake and anemia risk in the Women’s Health Initiative Observational Study. J AM Diet Assoc. 2011;111:532-541
- Van der Dijs F.P.: et. Al.: Optimization of folic acid, vitamin B(12) and vitamin B(6) supplements in paediatric patients with sickle cell disease. Am J Hematol. 2002 (4): S. 239-246.
- Zimmermann MB, Hurrell RF. Nutritional iron deficiency. Lancet 2007;370:511-520